Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 121
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JOST ÄMMAN.

12!

Wir kennen folgende Ausgaben :
I. Beschrieben.
II. Bei Joh. Bussemacher in Cöln 1587 erschienen. icoKO-
GRAPHIA REGVM FRANCORVM. Da/s- i/i; Fm HAcowtsr-
/cyMMy, Aller Ao'm'ye w ZraMcArelcA, Jere?7 m die 62 vo??. PHARA-
MVNDo &i/s etM/ FewicMm de7^ 3 di/es ^amew^. reylerl AaAe??.
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Aey JoAaMMPMcA/emacAer. Awm 1 587. 4h
IH. 1 589 ebenfails bei Bussemacher erschienen, statt der
Vorrede mit einer kurzen Nachricht an den Leser von AI. Quadt.
Die Bildnisse stehen hier nur auf der Stirnseite der Blätter. Neu
hinzugekommen ist das Bildniss Heinrichs IV. Vgl. ScHETELiG's
ikonogr. Bibliothek, pag. 647.
Nach BECKER erschien in mehreren Auflagen in den ersten
Decennien des 17. Jahrh. ein ähnliches Werk mit anderem
Titel in Frankfurt a. AI. Wir haben dasselbe so wenig wie
Becker gesehen und können daher nicht bestimmen, in wel-
chem Verhältniss es zu dem oben beschriebenen steht, ob es
ein neues oder ob es dasselbe mit Veränderungen der Platten
ist. Die bei Becker als vierte Ausgabe vom Jahre 1627 aufge-
fiibrte Auflage dürfte diesem Werk angehören. Die Platten sind
hier beschnitten, indem man nur die Bildnisse ohne die histo-
rischen Vorstellungen sieht.

15. 78 Blätter. Die bayerischen Fürsten.
II. 7" 3—4"', Br. 5" 4 —5"'.
Ganze Figuren, meistens in phantastischen Rü-
stungen und mit ihren Wappenschilden. Zuweilen
sind auch die Frauen hinzugefügt. Im Grunde ist
irgend ein merkwürdiges historisches Ereigniss vor-
gestellt. Amman's Zeichen kommt auf der Mehrzahl
der Blatter vor. Ikonographischen Werth haben diese
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