Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 146
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JOST ÄMMAK.

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78. Drei Krieger; der links stehende, von hinten gesehene,
hält Pfeil und Bogen in den Händen, der mittlere, seinen
Schild mit seiner Rechten haltend, blickt nach dem rechts
befindlichen, welcher seinen Schild an seinem rechten Arm
und einen Speer in seiner Linken führt.
77. Drei Männer in Rüstung; der mittlere, von hinten
gesehen, hat seinen linken Fuss auf einen Stein gesetzt,
hält mit der Linken einen gegen den Boden gestützten
Schild und blickt nach rechts um, wohin auch die beiden
andern, auf ihn zuschreitend, schauen; der links befind-
liche führt eine Streitaxt.
78. Drei Männer und eine Frau; die letztere, links, einen
Stock in der Rechten haltend, wird von einem Krieger
umfangen. In der Mitte steht ein Gerüsteter mit blankem
Schwert in der erhobenen Rechten. Der dritte Krieger,
unbehelmt, mit umgeworfenem Mantel, stützt den Arm
auf eine Säule.
79. Drei Feldherren. Mit Commandostäben in den Händen,
der mittlere en face. Sie sitzen auf Stühlen. Zwischen dem
dritten und einem rechts stehenden vierten Krieger mit einer
Löwenhaut auf dem Kopf und grossem Schild hinter dem
Rücken, am Boden an einem Stein J. Amman's Zeichen.
80. Zwei berittene Krieger im Kampfe mit einander; der
von links hersprengende stÖsst mit der Lanze nach seinem
Gegner, dessen Pferd im Stürzen begriffen ist. Ein ge-
tödteter Krieger liegt am Boden. Bei jedem Streiter ein
Fusssoldat.

81. Die beiden Soldaten.
H. 3" 8'", Br. 2".
Der eine, invalid, das Bein entblösst, den Arm
in einer Binde, den Kopf mit einem Tuch verbunden,
das Schwert abgebrochen, hält auf der Linken ein
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