Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 160
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JOST

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Wi!' kennen das Blatt nur aus BARTSCH , können aber einen
teisen Zweifel an der Echtheit desselben nicht unterdrücken,
da Bartsch es als Grabstichelarbeit charakterisirt und reine
Grabstichelarbeiten von J. Amman uns nicht zu Gesicht ge-
kommen sind. Vielleicht ist es jenes im Katalog von BtRCKENSTOCK
erwähnte Blatt: t/he /eufhe auee A'a? teYes de tuefdards et autres,
pravee d'apre.s' ua deeecia de Josse ^y/uuaa par Je pruueur au
c/u/^?*e tf F he eusemtde.

139. Der Reiter im Galopp.
H. 3" 6'", Br. 2" 6'".
Von der Seite gesehen, nach links gerichtet.
Unten rechts das Zeichen und die Jahreszahi tä77.
140 — 145. 6 Blätter. Die Kinderspiele.
H. 1" 7'", Br. t" 10"'.
Auf jedem Biatt zivei Darstellungen, die in der
Mitte durch zwei Linien zum Durchschneiden getrennt.
sind. Ohne Schritt und Zeichen. Die Kinder, fast alle
Knaben, sind stehend und schreitend vorgestellt.
140. Ein Kind bei einem Feuergefäss. — Ein geflügeltes
Kind, welches die Sackpfeife spielt und auf einem Blase-
balg steht.
141. Ein Knabe auf einem Delphin mit einem sich entlee-
renden Wasserkrug unter dem Arm und einem Schiffchen
auf der Schulter. — Ein auf einem Maulwurf stehen-
der Knabe mit dem Modell eines Schlosses auf dem Kopf.
142. Ein Knabe, der ein Beil im rechten Arm trägt und mit
dem linken einen Baum umfasst. — Ein Knabe mit
Dolch an der Seite, mit beiden Händen einen Baum
umfassend.
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