Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 163
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Jost ÄMMAN.

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152—157. 6 Blätter. Die fünf Sinne.
H. 3", Br. 2" 3"'.
Folge von 6 nicht numerirten Blättern, mit Ein-
schluss des Titels. Ganze weibliche Figuren in Land-
schaften mit Gebäuden in den Gründen, von Rah-
men umschlossen, welche mit Schweif- und Schnör-
kelwerk verziert sind. Letztere sind gestochen und
wahrscheinlich von Stephan Hermann. Unten die la-
teinischen Namen der Sinne.
BECKER beschreibt die Blätter nicht einzeln.
152. Titelblatt. In der Mitte an einer Tafel steht:
. iOB . AMAN . FE
ST. HERMAN . EX.
.1.5.86.
Um diese Tafel herum veranschaulichen vier Thiere die
vier Elemente : oben ein Salamander in Feuer, ein Adler
auf Gewölk, unten ein Hase auf der Erde, ein Delphin
im Wasser.
153. Das Gehör. Gegen den Beschauer schreitend, auf der
Laute spielend und deren Klängen, den Kopf nach links
gewendet, horchend. Unten: .AVDi Tvs.
154. Das Gefühl. Nach rechts schreitend, die Linke gegen
den Kopf, auf der Rechten einen Falken haltend. Unten :
.TAG TYS.
155. Der Geruch. Nach links schreitend, mit der Rechten
einen Blumenkorb, mit der Linken eine Blume gegen die
Nase haltend. Unten: .OLFAc rvs.
156. Das Gesicht, ln der Mitte stehend, nach rechts ge-
wendet, mit der Linken einen runden Spiegel haltend,
in welchem sich das Gesicht der Figur abspiegelt. Unten:
11 *

..V! SVS.
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