Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 178
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Jo ST ÄMMAN.

lehnt ein kleinerer Wappenschild gegen den beschrie-
benen, rechts steht ein Globus mit den Buchstaben
^ ^ , Wahispruch der
Gugel.) Das Wappen steht vor einem Portal; zwei
auf Säulen sitzende Genien halten oben zu beiden
Seiten der Helmzier hängende Früchtebouquets. Unten
links und rechts die Buchstaben i A
Wir kennen folgende Abdrucksgattungen :
I. Vor den Buchstaben Der kleinere Wappenscbitd
zeigt den Imhofschen Seelöwen.
II. Mit den Buchstaben. Statt des Imhofschen Seelöwen er-
scheint das Muffelsche Wappen.

224. Das Wappen der Haller von Hallerstein.
H. 3" 4 t"', Br. 2" 7'".
Quadrirter Schild; im ersten und vierten Feld ein
Sparren mit einem dergleichen eingeschobenen, dessen
Spitze nach rechts gerichtet ist, im zweiten und dritten
gespaltenen Feld in der oberen Hälfte eine herabstei-
gende Spitze, in der unteren ein nach links schreitender,
die eine Vordertatze erhebender Löwe. Auf den Ecken
des Schildes stehen zwei gegen einander gekehrte
Helme; die Zierde des einen bilden ein Flug und Hirsch-
geweih, die des andern eine halbe Jungfrau zwischen
zwei Elephantenrüsseln. Das Wappen ist von einem
ovalen Bahnten umschlossen. Oben links die Klug-
heit mit Schlange und Spiegel, rechts die Gerechtig-
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