Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 181
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facsimile
Jo ST AMMAN.

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schlägt die Trommel, der andere bläst die Flöte.
In der Mitte unten auf dem Rande dieser Tafel die
Buchstaben i A
229. Das Wappen der Pßnzing von Henfenfeld.
H. 5"-)"', Br. 3" 6'".
Das alte, nicht vermehrte Wappen dieser Familie,
ein in die Quere getheilter, im Uebrigen weisser Schild.
Helmzier bilden zwei aus einer Krone hervorgewach-
sene Elephantenrüssel oder Büffelhörner, wie man sie
nennen will. Zwei, zu den Seiten auf unten spitzigen
Blumenkörben stehende Genien halten die Helmdecke.
Das Wappen ist von einem verzierten ovalen Rahmen
umschlossen, in dessen Schweifwerk oben zwei Ge-
nien angebracht sind. In der Mitte oben in einer Car-
touche steht: DEvs viDET Unten eine verzierte Tafel
mit: TfcWm ZM JVm'm&cny
Auf den Seiten auf dem Schweifwerk dieser Tafel
sitzen zwei Genien, welche Fruchtgewinde halten.
Ohne Zeichen.
230. Das Wappen der Pömer von Diepoldsdorf.
II. 4" t Br. 2" 8'".
Im Schild zwei schräg gestellte Balken und Ara-
besken. Helmzier ein halber, armloser, von vorne
gesehener Mann mit einem Wulst um den in eine
Kappe gehüllten Kopf. Zu Seiten, vor der architekto-
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