Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 188
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JoST ÄMMA3.

241. Titelblatt zu T. Fendt's Grabmälern.
H. 10 " 1"', Br. 6" 8'".
Innerhalb eines ovalen Rahmens lesen wir fol-
genden gedruckten Titel: MONVMEXTA iLLvsiRivM PER
ITALtAM, GALLIAM, GERMAKIAM, , fodtDt
TarrurMm Ordern . . . J/'c
??OMC eddu. rRANCOFORTi AD d/ocpppt, <???//3
A/. D. ZWAF. Architektonisches und alle-
gorisches Beiwerk umgiebt den Rahmen; auf den
Seiten stehen links der christliche Glaube mit Kreuz
und Hostienkelch, rechts die Hoffnung mit Grabscheit,
Rammendem Herz und Anker; oben sitzen zwei nach
auswärts gekehrte Engel, welche in Trompeten stos-
sen und eine Palme und einen .Lorbeerzweig halten,
unten auf den Seiten einer sarkophagartigen Ver-
zierung vier kleine Engel, von welchen die beiden
unteren zwei Schilde mit einer Blume und einem
Rammenden Schwert halten. Unten in der Mitte am
Fuss des Sarkophags die Buchstaben i A
Ueber die verschiedenen Ausgaben dieses Werkes, in wei-
chem auch zwei Amman'sche Hoizschnitte Vorkommen, ver-
gliche den Artikel Po6. Fcudt in unserem Pemtre Graveur.
BECKER No. 137 beschreibt ein anderes Titelbiatt und merkt
dabei an, dass dasselbe wahrscheinlich von T. Fendt nach
.1. Amman's Zeichnung radirt sei, da die Nadelarbeit und das
Monogramm einen fremdartigen Charakter tragen. Er hatte das
Titelblatt der ersten in Breslau erschienenen Ausgabe vor sich,
welches allerdings nicht von J. Amman ist. Erst die spätere
Frankfurter Ausgabe enthält das Amman'sche Blatt.
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