Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 247
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JOST ÄMMAX.

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befindliche vom Rücken gesehen wird; im gespaltenen
Schild oben ein Kreuz und ein Esel mit einer Distel-
blüthe im Mau). Letzterer bildet auch das Helm-
kleinod. Ohne Einfassungslinien.
Angewandt im ))Reyfsbuch des Heyl. Lands. <( Yergt. No. 212.

94. Wappen des Joh. Eg. von Knöringen.
H. 8" 3"', Dr. 5" 9"'.
In ovalem Schild auf schwarzem gemusterten
Grund ein weisser Ring. Helmzier derselbe Ring,
bekrönt und von einem schwarzen Federbusch über-
ragt. Das Wappen ist von einer reichverzierten ge-
schnitzten Cartouche umschlossen, an welcher auf
den Seiten je zwei andere Wappenschilde angebracht
sind. Die Einfassung ist mit biblischen Figuren und
dergleichen Scenen reich verziert, oben links ist der
Sündenfall, rechts Christus mit der Siegesfahne auf
dem Tod stehend vorgestellt; links unten gewahren
wir die eherne Schlange, rechts Christus am Kreuz,
von den Seinigen umgeben. Unten in der Mitte eine
Cartouche mit: Deo 7?7/?d po/c/t . . . diüor.
Am unteren Schweifwerk dieser Cartouche unterhalb
zweier Vasen die Buchstaben i A. Ueber dem Ganzen
steht folgende Typenschrift : AD msiGYiA KEVEnEXDi KO-
HIHTATIS . . . mUAYMS AECOLp/d u , FFd'örv-
Eccfc/iae Ca/m/dci, . . . Wud/i77'e7j/?.s. Unten
ist ein lateinisches Gedicht in zwei Columnen ge-
druckt: UAEC etc. Bibliothckzcicben.
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