Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 248
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Jo ST AMMAN.

Wir kennen noch ein zweites Wappen dieses J. E. v. Knö-
ringen, hatten es jedoch nicht für eine Arbeit J. Amman's; es
ist ohne Einfassung, oben zu Seiten der Hehnzier sieht man
noclnnats das Knöringen'sche Wappen, rechts ein anderes, beide
ohne Helmzier. Unter dem Wappen zwischen zwei weiteren
Wappenschilden eine verzierte Tafel mit: io: EG. A KNÖRINGEN.

95. Das Breslauer Wappen.
H. 6" 7"', Br. 5" 1'".
Der quadrirte Schild, mit einem runden Herzschild
mit dem Kopf Johannis des Täufers, hat im ersten und
vierten Feld einen gekrönten Löwen und die Büste
einer Heiligen auf einer umgestürzten Krone, im
zweiten und dritten Feld ein W und einen Adler.
Helmzier die Büste der Heiligen zwischen Fahnen.
Zwei oben auf den Seiten stehende, von vorne ge-
sehene Victorien halten eine Krone über dem Wappen,
sie stehen auf einem halben, mit Fruchtgehängen ge-
schmückten Rahmen, welcher unten das Wappen um-
schliesst. Ohne J. Amman's Zeichen.
Angewandt in ZtNCKEiSEN's Kirchengesängen. Yergl. No. 11 5.

96. Wappen des Abraham Nagel.
H. 4" 4'", Br. 2" 9'".
Geschweifter, quer gespaltener Schild mit einer
Spitze im oberen und drei Nägeln im unteren Feld.
Helmzier ein halbes Einhorn. In ovalem Rahmen mit
der Umschrift: M: AMtAHAMVs NACELtvs GAMVNDiANVS.
Der Rahmen hat eine viereckige verzierte Einfassung,
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