Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 250
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JOST ÄMMAK.

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halbes geflügeltes Pferd und ein Mohrenkopf. Helm-
zier das halbe geflügelte Pferd über der Krone. Von
einer viereckigen Einfassung eingeschlossen, an wel-
cher auf den Seiten ein Vorhang hangt, unten die
Buchstaben s.p. Q.R. stehen. Oberhalb des Wappens
ist mit Lettern gedruckt: rtsiGNiA iOAcmm immERi
LeMcopcfmef; unterhalb stehen vier lateinische Di-
stichen und ein deutscher Spruch.

100. Titeleinfassung zur Bibel 1584.
H. Br. 7" 6"'.
Der Titel befindet sich, roth und schwarz ge-
druckt, in der Mitte. Oben in einer ovalen Cartouche
ist die Erschalfung der Welt, auf den Seiten in vier an-
deren, durch Caryatiden eingeschlossenen Abtheilun-
gen links die Sündfluth und der Untergang Sodoms,
rechts Moses auf dem Sinai und der babylonische
Thurmbau vorgestellt. Unten an Tafelchen die Namen
der Verleger Sigm. Feierabend, G. Rabe und Weig.
Ilahn's Erben, in der Mitte die Symbole derselben.
Die ersten Abdrücke sind, wie bei aben Titeleinfassungen,
vor der Eindruckung des Titels.
Sie wurde zu verschiedenen Ausgaben angewandt und
erlitt später manche Abänderungen, ln der Ausgabe von 1574
liest man statt der Namen der drei Verleger:
die drei Druckersymbole sind ausgeschnitten und da-
für ist ein nach rechts gekehrter Hahn eingesetzt.
ln der Ausgabe von 1 580 wich die Adresse von Hahn der
des Johann Feierabend! und statt des Hahns erscheint hier die
Fama als Symbol.
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