Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 254
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JOST ÄMMAX.

schliesst ein queroA-aler Rahmen die Darstellung des
Salomonischen Urtheils ein, beide Mütter knieen vor
den Stufen des Thrones, der Henker steht rechts;
zwei unten stehende Genien stützen den Rahmen.
Zu Seiten stehen zwei allegorische weibliche Figuren,
die links befindliche halt eine Posaune und einen
Lorbeerzweig, die rechts eine Palme und eine ge-
wundene Trompete, auf welcher sie bläst. In der
reichen Verzierung von Schnitzwerk unten sieht man
J. Amman's Zeichen.
Angewandt in : nvGoms DOXELLi ivRiscoxsvLTi coMMENTARii
AD TiTYLVM ni.ye/?o?'um, /1c Dcr&ormD . . . Frank-
furt a.AI. 1577. fot. 1 Titel, 2 Blatter Vorrede, 3 Blätter Re-
gister, 266 bezifferte Blätter, 13 Blätter Index. Am Schluss
Feierabend's Symbol von Tob. Stimmer.
108. Titeleinfassung mit M. Luther und Chur-
fürst Johann Friedrich von Sachsen.
II. 9" 10'", Br. 6" 4"'.
Reichverzierte Einfassung, in deren Mitte ein vier-
eckiger Raum für den Titel ist. üben eine Tafel, an
welcher links der Sündenfall, rechts die Kreuzschlep-
pung Christi und der Schächer, in der Mitte der
thronende Gott Vater mit Gesetztafeln und Hostien-
becher vorgestellt sind. Auf den Seiten sitzen, in
Schreiben begriffen, die Evangelisten. Unten knieen
in einer Cartouche, zu beiden Seiten des gekreuzigten
Heilands, Luther und Churfürst Johann Friedrich von
Sachsen. Ueber dem Titel die Buchstaben i A , unter
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