Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 265
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JOST ÄMMAK.

2GÖ

Gerechtigkeit, rechts die christliche Reiigion. Geber
dem Wappen ist eine an den Seiten mit zwei Genien
verzierte Cartouche mit dem Titel: Dam&yyf/cAc
PeüdicAe Da(/f^encA//iordMM7?^. Unten halten zwei
andere Genien ein flatterndes Band mit der Jahres-
zahl N. D. zxxx.
128. Titeleinfassung zu Wirsung's Arzneibuch.
H. 3" 6"', Br. 5" 8'".
Links vorne in einem Garten sieht man einen vor
seinem mit vielen Retorten besetzten Ofen sitzenden
Chemiker, einen Stösser beim Mörser und zwei
Kräuter reinigende Frauen bei einem Nelkentopf.
Rechts im Mittelgrund kniet ein Gärtner bei ge-
pfropften Bäumen, ein zweiter gräbt. Links sieht
man in ein offenes Haus, in welchem ein Arzt einen
im Bett liegenden Kranken besucht, drei Männer
gehen vom Patienten nach vorne zu. Die oval-
förmige Vorstellung ist von einem viereckigen Zier-
rahmen umgeben, in welchem oben links und rechts
Blumen haltende Frauen, unten geflügelte Kinder mit
Füllhörnern angebracht sind. Unten in der Mitte der
Verzierung das Zeichen M 3 mit dem Schneide-
messer. Ohne Amman's Zeichen, aber sicher nach
seiner Zeichnung. Der Titel des Buches lautet: Em
VcM' Arfmc?/ EacA Darum /a/i a^/e CM/0?EcAe rad ümcr-
hcAe Gfie&r &/? /a??7?d jrca
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