Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 275
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JoSTÄMMAtS.

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flattert. Sie bläst auf zwei gebogenen Trompeten.
Der Rahmen ist am inneren Rand mit Maskarons ver-
ziert, über aussen in halber Höhe angebrachten Vasen
stehen Yictorien mit Kränzen in den Händen, unten
knieen rechts und links im Schweifwerk zwei lor-
beerbekränzte Kinder mit Trommel und Tuba. Mit
dem Zeichen unten im Rahmen.
151. Ein anderes.
H. 4" 11"', Br. 4".
Fama schreitet vorne, in einer Landschaft , das
linke Bein erhoben, nach links, sie stösst in eine ge-
wundene Trompete, die sie mit der Linken hält: an
der Trompete hängt ein Fähnlein mit zwei spitzen,
mit Quasten verzierten Federn und der Aufschrift:
FAMA fMMORTALE. Die Figur umgiebt eine aussen vier-
eckige reich geschnitzte Cartouche mit einer weib-
lichen caryatidenartigen Gestalt auf jeder Seite; oben
auf den Ecken der Cartouche sitzt je ein auf einer
Tuba blasender Genius, unten ruhen auf dem Schweif-
werk zwei andere mit Palmen. Ohne Zeichen. Grob
geschnitten.
152. Ein anderes.
H. 2" 6"', Br. 2" 3"'.
Fama, von vorne gesehen, mit zwei nach links
und rechts gerichteten, etwas gebogenen Trompeten
am Mund, kniet mit dem linken Bein auf einer Kugel
und steht mit dem rechten auf dem verzierten
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