Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 327
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Jo ST ÄMMAN.

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einnimmt, und theiiweise auch in den Holzschnitten be-
deutende Abweichungen. Wir zählten in der deutschen Aus-
gabe 70 Hoizschnitte und 66 Wiederholungen, BECKER zähit nur
69 und 24. Auch kommen unter den Holzschnitten einige vor,
die in der deutschen Ausgabe fehlen, uns aber nachher in den
/co^es Awümae entgegentreten werden. Endlich weicht die
Reihenfolge der Holzschnitte bei Becker gänzlich von unserer
Beschreibung ab.
Erster Bd. : 1 Titel, 17 Blatt. Vorstücke, 988 Seit., 10 Blatt.
Index, 36 Seit. Chronologie.
Zweiter & 1 Titel, 5 Blatt. Vorstücke, 119 Seit., 82 Blatt.
STyo?m sc/mFa, 112 Seit. Fa^ae awwb, 93 Seit.
GocMeuae^ oAse?"u.
Der Titel beginnt: TITI LIVI1 PATAVIN1, ROMANAE HtSTO-
RtAE PRtNCIPIS, LtBRi OMNES etc.
Ausgabe von 1571.
Sie ist deutsch und stimmt imAVesentlichen, selbst im Titel,
mit der deutschen von 1868 überein. Auf dem Titel steht statt 1568
1 571. Die Adresse unten lautet abweichend : Za FraacA/ar^ am
.Maya/ AF7 Aey/1 A/aic/!at FrcyAeü. Unter der Schlussschrift
hinten steht noch die Jahreszahl Af. D. AXE77J., so dass man an-
nehmen möchte, diese Ausgabe sei identisch mit der von 1568
und habe nur einen neuen Titel bekommen.
Ausgabe von 1578.
Lateinisch. 1 Titelbl., 17 Blätt. Vorstücke, 805 beziff.
Seiten, 12 Blatt. Index.
Dieselbe Ausgabe mit Hinzufügung der Noten des Modius
wurde nach EßERT nochmals 1 588 wiederholt.

Von den Holzschnitten des Livius wurden auch Separat-
ausgaben nach Art von Bilderbüchern gemacht. Die erste mit
Versen von Ph. Lonicer erschien 1 572. Sie weicht in der
Reihenfolge der Holzschnitte gänzlich von unserer Beschreibung
der deutschen Ausgabe ab, indem sie sich mehr der von BECKER
beschriebenen lateinischen nähert und zeigt auch manche Holz-
schnitte, die in der deutschen fehlen. Da sie ein für sich be-
stehendes Werk bildet, wollen wir sie mit Hinweisung auf die
deutsche Ausgabe beschreiben.
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