Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 336
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JOST AMMAN.

Ausser diesen Biidnissen sind in den Text noch 6 Holzschnitte
gedruckt, weiche aber nicht für dies Buch geschnitten, sondern dem
Livius entnommen sind.
Das Buch erfuhr in den Jahren 1566 bis 1669 verschiedene Auf-
lagen. Auch die Bildnisse erschienen 1 580, gedruckt durch Joh.
Feierabend, und mit der Titelbordüre mit der Klugheit und Ge-
rechtigkeit, separatim. Die von BECKER beschriebene, ebenfalls durch
Joh. Feierabend gedruckte Ausgabe von 1 580 weicht etwas ab. Auf
dem Titel die Fama. Dann eine Dedication an Pfalzgraf Ludwig mit
dessen Wappen und Vorrede von 13 Blatt. Auf S. 13 Aventin's Bild-
niss, dann dessen Leben. Nun folgt das Titelbl. der Bildnisse, dann
49 4 beziff. Blätt., darauf ein allegorisches Titelblatt zu den 30 genea-
logischen Tafeln und zuletzt 6 Blatt. Register.
208. Apian's Bayerische Landtafeln.
J. Amman's Anthcil an dieser, zuerst 1561 ohne Ort und
Jahr, dann 1 568 zu Ingolstadt erschienenen grossen Karte be-
schränkt sich nur auf die Zeichnung der allegorischen Figuren
bei der Dedication, des Wappens und der reichverzierten Ein-
fassung. Die ganze Karte ist zusammengesetzt 63" hoch und
6 !" breit und besteht in der ersten Ausgabe aus 1 Titei und
23 Karten, in der zweiten aus 1 Titel, 1 Uebersichtskarte und
24 Sectionen auf 22 Blättern. Zu beidenSeiten der Uebersichts-
karte sind die Wappen sämmtiieher bayerischen Städte abge-
bildet. Die Karte ist Herzog Albrecht V. dedicirt und umfasst
Ober- und Nieder-Bayern, die Oberpfalz, das Erzstift Salzburg,
das Bisthum Eichstedt und einige angrenzende Herrschaften.
Ausser dem Zeichen J. Amman's unten auf der 22. Tafel finden
sich noch die Monogramme 1U S. und #. F, ^letzteres mit dem
Schneidemesser. Die Holzstöcke der Karte werden im bayeri-
schen Staatsarchiv aufbewahrt; neuere, in den Jahren 1651
und 1802 gemachte Abdrücke haben geringen Werth. Die alten
Ausgaben sind gewöhnlich kolorirt.
Peter Weinher bat diese Karte in Kupferstich kopirt und manche
Verbesserungen angebracht.
Dr. NAGLER, die Monogr. 111. No. 1862, handelt ausführlich über
diese Karte, wohin wir zugleich bei dem nur partiellen Antlieil
J. Amman's an derselben verweisen.
209. Die Kaiserchronik.
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