Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 360
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Jo ST ÄMMA1S.

schrift. Letztere, mit der Fama, tautet: mPREssvM FRAKcoFVRTt
AD MOENVM APVD IOHANNEM FEYI'.AAead, Mapea/M S/yGlaMadf Feyr-
aAeady. Aaao .!/. ß. AAW.Y^v.
Der erste Band enthaft, ausser einer wahrscheinfich von
.!. Amman gezeichneten Zierfeiste mit zwei Affen finks und rechts,
keine Hofzschnitte, der zweite deren )6 mit Einschfuss der
Wiederholungen, aber ohne die vielen Wappen. Sämmtliche
Blätter kommen mit Ausnahme eines einzigen auf Bl. 2t 6 be-
findfichen, im Turnierbuch vor. Dieses stellt dieBeschiessung
einer rechts im Mittelgrund liegenden Stadt vor. Vorne werden
sieben Kanonen und zwei Mörser abgefeuert.
226. Leon. Fronspergei-'s Kriegsbuch.
Dasselbe erschien vollständig zuerst <573 in 3 Theilen:
sein Herausgeber gehört nicht der bekannten Familie der
Frundsberg, Fronsperg an, sondern er war seit 15iS Bürger
zu Ulm und nennt sich selbst Römisch Kayserlicher Majestät
Provisioner. Die zahlreichen in den Text gedruckten Holz-
schnitte geben ein reiches, fast erschöpfendes Bild des Kriegs-
lebens jener Zeit und sind für den Historiker wie Kultur-
historiker von höchstem Interesse. Sie sind, bis auf die Ab-
bildungen der Geräthe, in Passepartouts eingeschlossen, welche
5"— 5" 3"' b. und 4" 8 — 9'" br. sind.
BscKER's Beschreibung dieses Werkes gehört zu den bessten
Partieen seines Buches; wir haben dieselbe im Wesentlichen
beibehalten, was zu berichtigen war, geändert oder hinzugefügt.
Ueber die eingebundenen Radirungen haben wir bereits früher
gesprochen und schenken ihnen daher hier keine Aufmerksam-
keit. Was Becker über dieselben beigebracht hat, ist ungenü-
gend und zum Theil falsch.
Erster Theil.
Ar:'ey/?AacA, Fr/ior FAey/. Foa Aay/erA'cAear Arfey/frecAtea,
Ma/e/dz vad SrAa/dAaad/oa, Ordaaay oad Aeyüaeat, /aarpt der-
/e/Aiyea aaad aadera AocA oder afederfyea AeaeAA, Fe/?adaay,
,StaAt aad Ampfer, .za Aq^z oad Fass, aa Ge/cAa/z oad JAa/rd/o/;,
/a Zay t'adScA7acA^o?'daaay, za Fe/d, Fe?*y, FAa/, IFa/Teraad
Laad, vor oder ra Ae/afzaayea yeyea oder voa Fefadea /arza-
aearea . . . DeryAfcAea ar'e y? ye/eAea morde/;, ooa aeamera Ae-
/cArfeAea aaad aa /ay yeAea, darcA FeoaAardt Froa/peryer . . .
Aetzt ooa aetrme/a aaA /oade?-;a /M/z r'Aer/eAea, oad aa ur'efea
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