Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

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JOST ÄMMAN.

Jetzt folgt von ) 68 — 246 eine grosse Anzahl leerer Wappen-
schilde mit einer oder zwei Figuren an den Seiten . mit deren
Aufzählung wir nicht ermüden wollen ; die recto gedruckten
Holzschnitte sind meist Wiederholungen früherer, doch finden
sich auch einige neue unter ihnen. An diese schliessen sich
noch 1 2 Blätter mit 4 kleinen Wappen auf jeder Seite, die bald
mit einem, bald mit zwei Helmen verziert sind.
Gleichzeitig mit der lateinischen Ausgabe dieses Wappen-
und Stamm-Buches erschien auch eine deutsche, welche fol-
genden Titel führt:
Siam vud IFapenAacA AocAe und niders Standte. Darinnen
dm* Dö'mT/cAen ATü/l 4tt. Je/? Aeidyen Ao'm. DeycA/? CAar/ar/te??,
AJü/ter^, Cra/en, Freye?r v/at 77er/n, AacA deren vo?n Adet, vnd
ande/'er vom yaten Ge/cAtecAt Aei'Aommenden Per/o nen, tFapen
mit iren ScAiJ und Detme?;, . . . eyyentticA und au//s /iei/Ay/t
zayericAt. 47it anyeAenyten vi/cn tediyen SeAJdte/i- und Atefme/t,
Jenen, toeicAe der /re?nAden Nationen, oder anderer tUapen meAr,
aaeA Acreyn za Arinyen /a/t Ae Jen. Zn aatz vnJ eAren . . .
/AarcA Siyinand Fey?aAenJ. GeJrncAt za PrancA/art am 4iayn,
47it A'omi/eAer A'ey/er JeAer 47aie/tet PreyAeit. 47.D.PAW7AT. 4°.
Wesentliche Abweichungen bietet diese Ausgabe nicht;
die Dedication ist an Sig. Hagelsheimer genannt Held gerichtet
und statt des Kellner'schen Wappens sieht man das Held'sche,
und vor dem kaiserlichen auf Bl. 4 sieht man noch das Frank-
furter, nicht das Nürnbergische, wie Becker angiebt. Am Ende
folgt ein Register und am Schluss die Fama und Adresse: Ge-
druckt zu- ArancA/drt am dfayu, Aey Gcory AaAen, in verteyuny
Siy/nu7!j FryoraAanJJ. 47. b. AAW/A*.
Eine zweite deutsche Ausgabe erschien 1589; wesentliche
Unterschiede bietet auch diese nicht; verso Bl. 4 ist der Kurfürst
von Sachsen zu Pferd abgebildet, welcher in den früheren Aus-
gaben nicht vorkommt. Die Blätter sind, was neu ist, mit deut-
schen Buchstaben und arabischen Zahlen signirt, auch ist die
Reihenfolge der Holzschnitte nicht durchgängig die alte. Die
Schlussschrift lautet: GeJracAt za FraacA/ort am 4iayn, in ver-
ieyany Siyynand FoyraAenJJ.
HEiNECKEN zeigt unter No. 1 0 eine sonst nicht weiter be-
kannte Ausgabe vom J. 1579 mit folgendem Titel an :
tUapcnAacA darinn aJertey teere Sc Add ?;?ut dteJn ganz Adm/t-
JcA yeri//en yind, aJen 47aAtern, PitdAaaei'n, Steinmetzen,
ScAi'ainei'n, JeeyieicAen Studenten vnJ denen, _/o Au/t Jaza AaAea
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