Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 419
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JüST ÄMMAN.

A!9
vnnd nicht vber ihn zu klagen hatte, daß er die Kunß zu
theuwer achtete, vnd dem vnvermöglichen fürhalten thefe.e
Die grössere Ausgabe, in welcher ausser vielen anderen
Darstellungen die nemlichen Holzschnitte Vorkommen, be-
schreibt BECKER ausführlich unter No. 39. Wir theilcn das
Wesentliche mit. Der Titel lautet: /ü'MerA'c/te 7ieMÜc?'Aw//L
Darfwrea Ordc?üü'cA ^e^rf/^eK, IFreumm zauo)*de?'/^ &'e /üüer-
KcAe uud adeFcAe der Feutterey, &foraü w
mft ??w/terAa/^(^cw 77e/cAmucA . . . 'CMder/cAcAVeK möye .* . . .
ddm 7üMe?*mtyFqe?r ddKcAe?^ Pe?yö'KCK . . . FAren
au^s ?rem CK Fay ^e5eK tmd ycAoneK Vü'^urc?^ ^MfercD Dcr-
y/eAAeK, me ?'m 7rucA' ausr/a^eK. FurcA deu cd/ec ye/b'cr;yeK
//er?m A. F. C., ycmc/jmcr fkey/cr/ü'Ae)* 47cje/b*ü S/a/A/u'yü'r.
GedrucAt zu FraucA/i^rt am Nayu. .d?wo domÜM 1884. fol.
1 Titel, 2 Blatt. Dedication an Phil. Landschad v. Steinnach
mit dessen Wappen, 4t nicht beziff. Blatt, mit Mummereien,
Turnieren u. s.w., 254 beziü'. Blatt., 4 Bliitt. Begister, 1 Bl.
Schlussschrift mit Feierabend's Symbol. Auf dem Titel ein
Reiter nach links mit einer Gerte. Auf Bl. 4 beginnen die
Mummereien grosser Potentaten, in Figuren zu Fuss und Ross
in phantastischem Costüm, als Gottheiten, die Elemente u.s.w.
Ueber jeder Vorstellung deutsche Verse. Mit Bl. t 4 beginnen
die Ritterkämpfe, mit zehn deutschen Versen ober- und unter-
halb der Darstellung. Nun folgen bis Bl. 44, mit dem Hofstaat
dos Kaisers in Reiterßguren beginnend, verschiedene Reiter-
figuren aus verschiedenen, meist vornehmen Ständen. Von
Bl. 84 — 8 4 sind eine Menge Pferdegebisse und Zäume abge-
bddet. —- Wir fügen noch hinzu, dass auch das im Turnier-
huch befindliche grosse Turnier dieser Ausgabe der Reiterkunst
beigegeben ist.
Eine späte, nicht datirtc Ausgabe hat den Titel: .7q/^
dmo%s P/erd/-7ütcA, TRd4iK.H'TMRC, 7u Fer/cr/am/ JoAawm G'ernv/
HAd/Acm, For?K/c/mcf&7m. 4°. Die Signaturen der Blätter sind
durch Sterne ausgedrückt, die 98 Vorstellungen sind immer nur
auf die Stirnseiten der Blätter gedruckt. Becker kennt diese
um !666 fallende Ausgabe nicht.
Von den oben angeführten Ritterkämpfen wurden nach
BüCKHR's Angabe 18 Stöcke in folgendem Buch angewandt:
7s'A?yhTcAer 7?c?icAt u%d a//errder7fc/y?e ße/cAreMMWp des . . . 77cr?m
7'V/ederü'f Crybm's . . . wfe deryb'ed&aA?'e% /'/erde . . . qe/c/a'r7.7
27 *
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