Apfelstedt, Heinrich Friedrich Theodor [Hrsg.]; Fürstlich-Schwarzburgischer Alterthumsverein   [Hrsg.]
Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Fürstenthums Schwarzburg-Sondershausen (Band 1): Die Unterherrschaft — Sondershausen, 1886

Seite: 58
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Holzengel.

Holzengel,

Pfarrkirchdorf mit 453 Einw., Engilin, 18 km südöstlich von Sondershausen, liegt
in einer kleinen Vertiefung der von der Hainleite ausgehenden Hochebene, die
sich von dort aus nach Süden und Osten allmählich abdacht, und an der Quelle
eines Baches.

Urkundliche Namensformen: 1398 Holzengele, 1467 Holzenengilde. Vergl.
die Einleitung über die Namen der Dörfer auf engele etc. und den Gau Engilin.

Die Kirche St. Trinitatis, sedes Greussen, wurde 1753 neu erbaut, nachdem
die vorige 1747, von einem Blitzstrahl getroffen, abgebrannt war.

Von den drei Kirchenglocken mit 1,14, — 0,86 und 0,73 m Durchmesser
wurden die grosse 1776 von Joh. Georg und Joh. Gottfr. Ulrich zu Apolda und die
beiden andern 1864 von Gebr. Ulrich, ebenfalls zu Apolda, gegossen.

In baulicher Beziehung ist das Portal eines vormaligen Freigutes dort (s. Fig. 19)

Fig. 19.
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