Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Archäologie und Kunst — 1.1828,1

Seite: 55
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ol, sondern ei'n krystallklarer Glasfluß Ml't einer Unterlage
von Carncol ist. Weil man nun nie etwas von einem
Carncol mit dersclben Vorstellung und Aufschrift gehört
hat, so bin ich übcrzcugt, daß niemals ein solcher Stein
vorhanden gewcscn, daß Stosch den sehr unbedeutenden
Pferdekopf entwcder von einer alten Paste genommen, oder
ihn in Wachs hat formen und in den dadurch crhaltenm
Glasfluß die Buchstabcn hat schneiden lassen; daß folglich
der Name Mithridatcs aus der Folge dcr alten Stein-
schncider auszustreichen ist. Manche andere bewunderte
Paste des Stosch mag auf dieselbe Art entstanden sein;
es wird aus dem crhellcn, was in der Folge dieser Unter-
suchung gesagt wcrden wird, bci welcher Gclegenheit ei-
nige Bcmerkungen über die Stoschische Sammlung über-
haupt imd über Winkelmanns Beschreibung dcrselben ihre
Stelle finden werden.

Der zweite Abschiiitt, welcher die eigentliche Abhandluiig
über Dioscorides und Soloii cnlhält, folgt im nächsten Leste
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