Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Archäologie und Kunst — 1.1828,1

Seite: 167
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schicken, wclche als Beilage hier in Kupfer gestochen er-
scheint ^), und so ist nun jeder, welcher cinen Blick auf
das Bcckcrsche Auzusteum werfen will, sclbsi im Stande,
die Jdenti'tat beider Gruppcn zu bcurtheilen. Zugleich hat
mein verchrter Collcge und Mitaufseher bcim Dresdner
Antikenmuseum auf mein Ansuchen die von ihm schon in
dem Verzeichnisse des Königl. Antikenmuseums angedeu-
tete Ueberzeugung, daß unsre beiden Hermaphroditen-
symplegmen eigentlich nur Eins sind, weiter entwickelt und
seine Ansicht schriftlich mitgetheilt. Dadurch werden alle
Kunstfreunde vollkommcn befähigt seyn, selbst zu urthei«
len. Mir aber bleibt nichts übrig, als auf eine ausführ-
lickere Bchandlung dicses Hermaphroditenkampfes hinzu-
weiscn, die ich bereitS früher gegeben und dabei auf ähn-
liche Gruppen im Uio - Lleirreirüiio, in der Florentiner
Gallerie u. s. w. verwiesen habe. Jch bitte den Leser, dieß
in dcr Amalthea Th. I. S. Z6c>. ff. selbst nachzulescn.
Hier also die Mittheilungen des Profefsor Ottf. Müller
in Göttingcn und des Hofrath Hase in Dresden.

B.

rgoy. II Vol. Vol. Mlt 1Z0 Knpfertafel». vgl. Ottf.
Müller in d. Amalthea Th. III. S- 48.

1) Es ist in beiliegendem Knpferstich noch der Um-
stand zu bemerken, daß die an dem Kopf und den Armen
deü Satyrö pnnktirten Linien anzeigcn, was im Britischen
Mus-uni am Satyr erhalten ist, der in der. L)-noxsi-i X,
96. angegeben wird.

2) V6l2tziolrniss cker altsn nnä nenen Uilclrvorls in
i^larinor nn<1 UronLe in äen Lälon äor X. ^ndilionssnini-
Inn- in vrosäon. (Dreedcn, Walthersche Buchhandluvg
>326.) S.95. n. Z16- 5i7.
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