Böttiger, Carl August   [Hrsg.]
Archäologie und Kunst — 1.1828,1

Seite: 224
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/archaeologieundkunst1828_1/0256
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
224

Weltverbessercr so zicmlich allen Gebrcchen in unserm
Staatsleben abzuhelfen gedenkt. Jndeß ist sie doch schon
zweytausend und einige hundert Jahre alt. Peistheta-
ros (nicht mit Göthe und Voß Treufreund, sondern,
wie die Sprache und der Charakter der Person cs sordern,
Beschwatzefreund ctwa oder Prellfreund) tragt
bereits in Aristophanes VögUn, v. 560. Oinä., darauf an,
daß in der lustigen Freystadt W 0 lke n ku kuk s h e i m es
den Göttern nicht länger gestattet werde

womit sie bisher namhaften Unfug getrieben bey den Al-
kmenen und Alopen und Semelen- wvllen sie aber davon
nicht ablassen, fährt er fort,

so verhastet

Mit tüchtigem Siegel ihr ihnen das Glied, daß die Weiberchen
außer Gcfahr seyn.

Da habcn wir also den ganzen Weinhold sammt
der metallischen Versiegelung im 2ten Jahr der 91 Olymp.;
und bringen wir dadurch auch den menschenfreundlichen
Mann um den Ruhm der ersten Entdeckung, so verwahren
wir ihn doch zugleich vor den spitzcn Zungen seiner ncidi-
schen Gegner, die sich nun auf den eigentlichen Urheber
des Vorschlags, den wackern Prellfreund, werden
richten müssen.

- §. P.

3. v

Archäologie der Botanik.

3.

^urtSprengel hat sich unsterbliche Verdienste barin
erworben. Seine Instit-ationss roi botanicao unti^nao
werden noch lange nachgeschlagen und benutzt werden müs-
sen, che im befreiten Griechenland ein neuer Tourne-
loading ...