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Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 1.1877

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Heft 1
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Maionica, Enrico: Triest - Pola - Aquileja
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Pichler, Friedrich: Inschriftstein aus Pettau
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https://doi.org/10.11588/diglit.9391#0080

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falsae vel suspectae gesetzte, nunmehr aber C. I. L. V, 8650 als echt
aufgenommene Inschrift.

Bei Herrn Dr. Vincenzo Joppi in Udine fand ich einige Schedas,
die ich mit Erlaubniss desselben excerpiren konnte. Die eine aus
Bertolis Hand gibt C. I. L. V, 1681 mit detaillirter Fundangabe; eine
zweite aus der Hand Cortenovis gibt C. I. L. V, 1669; eine dritte
(des Liruti?) bringt C.I.L.V, 1460 und 1110 mit anderer Zeilenein-
theilung, sowie die bis jetzt unbekannte Inschrift C. I. L. V. 8322;
eine vierte theilt ohne weitere Angabe C. I. L. V, 8648 mit; eine
fünfte, von dem noch lebenden Grafen Giacomo Concina di S.
Vitale herrührend, liefert einige Bruchstücke von Inschriften aus
Grado; eine sechste enthält die von Micor und Piccardi im Jahre
1746 zusammengestellten Inschriften aus Tergeste (vgl. C. I. L. V,
p. 1022. XI Tergeste ad p. 55. n. V.).

In der Biblioteca civica in Udine benützte ich einige Hefte
aus dem Nachlasse Zuccolo (vgl. C. I. L. V. p. 82 n. XXV.), welche
sowohl Zeichnungen als auch flüchtige Skizzen antiker Monumente
nebst gelegentlichen Bemerkungen enthalten. Andere Hefte sah
Mommsen in Triest bei dem jetzt verstorbenen Pietro Kandier,
über deren gegenwärtigen Aufbewahrungsort mir nichts bekannt ist.
Jedenfalls dürften letztere von denjenigen in Udine verschieden
sein, zu welcher Annahme ich durch den Vergleich der von mir
gesehenen Papiere mit den weiteren Angaben Mommsen's a. a. O.
über die Triester Hefte geführt worden bin.

Wien. E. MAIONICA.

Inschriftsteiii aus Pettau.

Bis zum Jahre 1870 war in Pettau ein Cippüsfragment geborgen,
welches, nachmals in das Joanneum nach Graz gebracht (vgl. Jahres-
bericht 1870 S. 23), dem in C. I. L. III, 4161 publicirten, jetzt ver-
schwundenen Nemesis - Steine aus Savaria insofern an die Seite zu
stellen ist, als in beiden Inschriften ein vilicus stationis Savariensis
als Dedicant erscheint. Der Pettauer Stein, 24—25 Centim. h., mit
20 (unten 21) Centim. Kreisdurchmesser, oben und unten abgeschlagen,
bietet folgende Zeilen:
 
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