Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 1.1877

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scheint nicht über das zweite Jahrhundert der Kaiserzeit hinabge-
rückt werden zu dürfen.

Eine bildliche Publication behalten wir uns vor.

A. C.

Inschrift aus Sticlea.

In der Bukarester Zeitung Trompetta Carjpatilor n. 1261 vom
29. August 1876 findet sich folgende Notiz:

Herr C. Bolliac hat in Sticlea, südlich von Sistov, vier
römische Militärdenkmäler, zahlreiche Münzen und drei kleine Altäre
mit Inschriften gefunden. Auf einem dieser Altäre, der sich im
Besitze des Herrn Bolliac befindet, ist folgende Inschrift einge-
graben :

C - ERSIDINVS ■ SEXSTVS
MIL LEG • f ITALI ■ VOTVM
HERCVLE ■ SOLVIT MERITO.

Die beiden anderen Inschriften sind bis jetzt nicht veröffentlicht
worden.

G. TOCILESCU.

Thetis und Achilleus,

Zu den bei Muchar im ersten Theile seiner Geschichte des
Herzogthums Steiermark in ungenügenden Abbildungen zusammen-
gestellten römischen Bildwerken gehört auch (Taf. X, 2) ein dem
Münz- und Antikencabinet des Joanneums zu Graz gehöriger, zu
ebener Erde im Stiegenhause der Bibliothek in die Wand eingelas-
senes Relief. Eine andere bildliche Wiedergabe ist auch Fr. Pichler,
den ich deshalb befragt, nicht bekannt, wohl aber wurde eine gute
Zeichnung von Victor Jasper für die kais. Akademie der Wissen-
schaften angefertigt. Das Relief besteht nach Pichler's Angabe aus
einem dem vom Bachergebirge gleichenden Marmor, misst 1*27 in
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