Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 1.1877

Seite: 97
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neter neter du n neb texeyu retu n ma-nef wer xanx se-huz ta-ta nse...

der gute Gott, der Goldberg, welcher Reichthuin spendet den Men-
schen, den (froh) anblickt der Fürst des Lebens, der Erleuchter
der beiden Länder mittelst (seiner Strahlen, d. i. der Sonnengott) ....
Auf der linken Seite des Sockels liest man:

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neter nefer wen-her ma Ptah yarq-het ma neb-Sesennu wer mennu
Taxu tem art xeper Xer ha ... . se-Ray Amen-hotep-haq-Was neb
n setu nebt da Y&nx uza seneb ma Ray.

Der gute Gott, welcher sein Antlitz zeigt wie Ptah, der Wäger
des Herzens gleichwie der Herr der Achtstadt (d. i. Thot, der Herr
von Hermopolis Magna), der Patron dieses Denkmals, dem ähnlich
vorher noch keines gemacht worden .... dem Sohn der Sonne Amen-
hotep-haq-Was (d. i. Amenophis, Herr in der Thebais), der Herr
aller Länder, welcher verleiht Leben, Heil und Kraft gleichwie der
Sonnengott." A. C.

Antike Denkmäler im Wiener Privatbesitze.

Sammlung Millosicz.

(Schluss.)

E. Tlionlampen.

Als Fundort der folgenden Lampen ist mir ohne genauere
Specificirung Jonien bezeichnet worden.

87. Sirene.

Rother Thon. — L. vom Henkel zur Schnauze (nams) O'll, Br. 0'075. —
Henkel abgehrochen. Die Oberfläche des Reliefs beschädigt. — Abgebildet
Taf. VII, 1.

Archäologisch-epigraphische Mitth. II. 7
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