Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 1.1877

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Karäcsonfalva. Der von Mommsen C. I. L. III, 963 nach
Kenner Arch. für österr. Geschichtsquellen XXIV, 137 edirte In-
schriftstein, welcher inzwischen in den Besitz des Bruckenthal'sehen
Museums gekommen ist, zeigt in Z. 1 ganz deutlich:

vlp - sab ■ d ■ col - AVI • na

Ulp(ius) Sdb(inius) d(ecurio) col(oniae) Aur{eliae) Na(pocae).

p. 182. Karlsburg.

Von hier hat das Bruckenthal'sehe Museum im Jahre 1877
folgende Inschriften erworben, welche zum Theil bei einer Ausgra-
bung in Maros-Porto aufgedeckt wurden.

Säulentrommel von Sandstein:

7. arrivs
herme s

v- s

Arrius Hermes v(otum) s(olvit).

Säulentrommel, deren oberer Theil verstümmelt ist:

8. ^^eiv
clodia

maxima
celeia
valeria

Bruchstück einer Marmortafel:

9. _/IJfcfR

Iabrvm^

Fragment einer Darstellung des Mithrasopfers:

10.

ex vot

VTEM"EVIT
oPoSVIT,

Von unedirten Lampenstempeln aus Karlsburg besitzt das
Bruckenthal'sche Museum:

11. donati 12. faor

letzterer bisher nur von Deva bekannt: C. I. L. III, 1634, 6.
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