Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 1.1877

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mit dem rechten Arme ausholenden Reiters, vermuthlich eines Pfeil-
schützen, im untersten das korinthische Kapital der r. Einfassungs-
säule und die Reste einer Inschrift:

Grosser Steinsarkophag, in welchem verschiedene Metall-
und Thongegenstände, darunter auch eine Münze des Domitian, ge-
funden worden sind. — Bruchstüc k eines Grabsteines, 0.45 h.,
O70 br. Erkennbar sind in einem oberen Felde die Hand einer
Halbfigur nebst einer zweiten kleineren, sowie der Rest einer Halb-
säule, in einem unteren die Spuren dreier Bildnisse, von denen eines
weiblich ist. — Bruchstück eines Grabsteines, 1'25 h.,
1*10 br. Der Raum für die Inschrift ist leer geblieben; oberhalb
desselben undeutliche Spuren eines Reliefs, vielleicht Füsse von
sechs neben einander stehenden Personen, davon r. eine Magd, 1.
ein Sclave in der bei den Darstellungen des Todtenmahls üblichen
Stellung; beide in Nischen. — Bruchstück einer Inschrift:
0*62 h., 050 br. Wir geben unter a die Lesung des Herrn P. Mery
Etel (ertesitveny a pannonhalmi szt-Benedek-rend Györi fögym-
nasiumäröl 1877, S. 106), unter b unsere eigene nach Abschrift und
Papier ab druck:

Im Cabinete: Gefäss aus rothem Thon, 0*24 h. (bis zu den
Henkeln), 0*10 im Durchmesser, gefunden im Hause des Taräcs
Andräs in einem aufgedeckten Grabe. Auf der Vorderseite: Bacchus
zwischen zwei Weinstöcken, auf einen Satyr gelehnt. Der Gott trägt
das Himation, welches die übergeschlagenen Beine verhüllt, den Ober-
körper aber frei lässt, und legt die L. über das Haupt, die R. auf
die Schulter des Satyrs. Dieser ist nackt und hält in der L. den

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