Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 1.1877

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iovl

DOLICffl
VALERIVS
HERMEs
V- S- L-

sind im Originale Z. 1 das erste I und Z. 3 das S nicht mehr er-
kennbar. Der zweite, ein Votivstein des Mars (M. n. 221b.),
zeigt einen barbarisch gekleideten, beschuhten Krieger mit einem
Köcher in der R., einem Doppelbeil, dessen Stiel als Pfeilspitze
endigt, in der L. Sein Gesicht ist abgebrochen, auf seiner Brust
kreuzen sich der Schwertriemen und ein breiter Gurt. Die Abschrift
des Herrn Hauptmann Vötter zeigt mehr Buchstaben als heute er-
halten sind:

a) Schede. marti-ng sac

Figur

LAVRELIVS lvri

-—-ü____jyL—-—-

b) Original. ) i - ngsac sie

Figur

AVREtEVRETNE SIC
v ■ P - M

[Mart]i Aug{ust6) sac(rum) Aureli Euretae v{oto) p(osuerant ?)
m(erito).

Die Inschrift einer dritten 0-58 h. 0'22 br. Votivara aus Kalk-
stein (M. n. 310, 64 a), welche ebenfalls in das k. k. Antikencabinet
durch Herrn Vötter gelangte, lautet:

MIMRVE
AVG■ sacr
scola- TV
BICINW
EXVOT-PoS

IMP-D-N ALEXAN
dro-iii-etmojne@s

— 229 n. Chr.
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