Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 2.1878

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suchen. Auf dem fertigen schwarzen Firniss aufgemalte Buchstaben
sind oft so schwer erkennbar, dass erst Deutungsversuche das Auge
zu schärfen und die Lesung festzustellen pflegen*).

0. B.

*) Robert Schneider bemerkt zu der p. 134 n. 492—494 gegebenen Beschrei-
tung der jm Wiener Antikencabinet befindlichen Fragmente von Adria: „Die beiden
^efäsB8cherben setzen sich vollkommen genau zusammen und zeigen auf der einen
Seite die Reste des Innenbildes, auf der andern die eines Aussenbildes der Kylix.

männliche Figur in halb knieender Stellung an der Aussenseite ist von vorne
2U sehen. Die Inschrift tv^l auf der Innenfläche dürfte wohl AOöi[q, Au(ri[a<;
°der ähnlich zu lesen sein. An einer rothfigurigen Schale des Antikencabinets von
Reicher Technik und Decoration wiederholt sich neben der Figur des Innenbildes
18 v°llkommen gleichen Charakteren die Inschrift ^ji;.
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