Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 3.1879

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Mantel, die L. in die Seite gestemmt, r. zwei Speere aufstützend. O. Traube und
Rosette. — B. Drei Manteljünglinge: %. mit Stab, 2. mit ausgestreckter R., 3. mit
(r.) Schale. O. drei Disken. — Abgeb. Sart.

265. Desgleichen. H. 0'495. Gute Zeichnung. F. — A. Ein bekränzter
Jüngling mit ganz kurzem, weiss befranstem Schurz und weissem Gürtel, mit langem
auf Brust und Rücken herabfallendem Ringelhaar sitzt 1. aufgestemmt nach 1. auf
seinem Gewände und hält r. zwei Speere (u. liegt eine Schale). L. steht nach r.
ein Mädchen in doppelt gegürtetem Chiton mit (r.) bindenumwundenem Kranz und
(1. vorgestreckt) Schale (zw. den F. eine Binde); r. nach 1. ein zweiter Jüngling dem
ersten gleich und die Chlamys shawlartig umgelegt mit übergeschlagenem 1. Bein
1. auf zwei Lanzen gestützt, in der R. ein grosses Trinkhorn. R. u. Lorbeerspross,
o. Traube, Rosette, Kranz und Binde. — B. Drei Manteljünglinge, der mittlere mit
Stab. O. Disken und ein Palmzweig.

266. Desgleichen. H. 0-47. Steif und plump. F. — A. Ein Mädchen im
einfachen Chiton sitzt umblickend mit (r.) Schale und (1.) Kranz auf Felsen nach r.;
r. steht nach 1. ein bekränzter langgelockter Jüngling im kurzen Chiton (w. o.) mit
slnuvlartig umgelegter 1. gehaltener Chlamys und (r.) zwei Speeren; 1. nach r. ein
zweiter Jüngling in der Tracht des ersten, mit hochgestelltem 1. Fuss, gebückt,
r. mit einem Kantharos aus der Schale des Mädchens schöpfend, 1. einen dreizipf-
ligen Schlauch tragend. O. i. d. M. eine Binde, r. und links Rosetten. — B. Drei
Manteljünglinge mit weissen Binden, der mittlere mit Stab. 0. zwei Disken und
ein Diptychon mit Griffel.

276. Glockenförmiger Krater (M. 54.) H. 0-35. W. o. F. — A. Ein Jüngling
im Chiton (w. o.) und hohen bienenkorbförmigen (punktirten) von einer Binde um-
schlungenen Hut mit (1.) rückwärts flatternder Chlamys, Schale und (r.) beblättertem
Thyrsos eilt umblickend nach 1. (unter ihm ein Lorbeerspross, o. zwei Binden).
R. eilt in gleicher Richtung ein Mädchen im einfachen Chiton mit (r.) zwei Trauben
(1.) flatternder Chlamys und an Schnüren baumelndem Tympanon. — B. Zwei Mantel-
jünglinge mit Stäben, unförmlich breit. — Abgeb. Font.

268. Vase mit Stangenhenkeln (N. 102.) H. 0-58. S. — A. Ein Jüngling
im Chiton (w. o.) und langen Ringelhaar steht mit hochgesetztem 1. Fuss, r. auf
seinen Schild gestützt, nach r. und reicht 1. eine Schale einem Mädchen im ein-
fachen Chiton, das mit (r.) Schale und (1.) Eimer ihm r. gegenübersteht. L. steht
nach r. ein zweiter Jüngling in der Tracht des ersten, r. auf den Schild gestützt,
mit (1. geschultert) zwei Speeren; r. nach 1. ein zweites Mädchen in der Tracht des
ersten mit hochgestelltem r. Fuss (r.) Traube und (1.) Schale mit Trauben und
Backwerk. U. Steine und Sprossen, o. Blätter, Rosetten und Blumen. — B. Drei
Manteljünglinge mit Stäben, o. drei Disken.

269. Desgleichen. H. 0'48. S. — A. Ein Mädchen im einfachen Chiton sitzt
mit (r.) Oinochoe und (1.) Schale auf Felsen nach r.; r. steht nach 1. ein Jüngling
im Chiton (w. o.) und langen Locken, 1. auf den Schild gestützt und zwei Speere
an den Ann gelehnt, r. einen bienenkorbförmigen Hut haltend; 1. steht nach r. ein
Jüngling in gleicher Tracht mit (1.) Mantel und (r. geschultert) zwei Speeren. —
B. Drei Manteljünglinge, zwei mit Stäben; o. ein Diskos und ein Diptychon mit
Griffel. — Abgeb. Buttovaz.

270. Desgleichen. H. 0'34. Braune Figg. Sehr schwerfällige, ganz eigen-
timmliche Zeichnung. S. — A. Eine Frau im einfachen Chiton steht, die R. in
die Hüfte gestemmt, nach r. und hält 1. zur Erde gesetzt ein undeutliches Ding
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