Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 3.1879

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Zutor

(C. I. L. III p. 168)

12. Kalkstein, hoch 2'19, der Zapfen 0*35, somit ganze Höhe
2'54, breit 078, die Breite des Zapfens 0*38. Gefunden im Jahre
1878. Im siebenbürgischen Museum in Klausenburg. Unter dem
roh ausgeführten, aber vollkommen erhaltenen Reliefbild des dupla-
rius, der mit der linken Hand zwei aufgezäumte und gesattelte
Pferde am Zaume hält:

D M
AVREL ö MASINNI es
SIC DVPI es ACE es OO es SIC

VIXIT ANNIS es
5 XXXVI es IVLIA SE

VERA CONIVX
SIC ETI\ß SATVRNI

NVS es HERES
OB MERITA POSVE
10 RVNT es IC

Z. 3 dupliarius) ale (Maurorum?) miliariae (C. I. L. III 1633. 6).
Z. 7 Jul(ius) /Saturninus.

Z. 10 posuerunt ic(onem?) und nicht [h]ic [s(itus) e(st)\, denn
für diese Formel hätte der quadratarius genug Platz gehabt.

Nagy-Almäs bei Bänffi-Hunyad, unweit von Zutor.

13. Muschelkalk, hoch 1-50 - 1*80, Durchmesser 0-34-0-40.
Eigenthum des siebenb. Museums in Klausenburg, gegenwärtig in
Nagy - Almas bei Ferenczi Jänos. Gefunden im Jahre 1851 nahe
am Dorfe in östlicher Richtung am Almäsfluss. Wegen des mor-
schen Zustandes des sehr primitiv zu einem Meilensteine adaptirten
und sonst auch in mancher Hinsicht defecten wichtigen Steines ist
die Inschrift in ihren meisten Partien kaum leserlich, doch lässt die
Legende glücklicherweise kaum etwas zu wünschen übrig.

IMP CAESAR I CAIVS - IVI^ " VJR
MAXIMIN • P ■ F - AVG- PONTIF-
MA/////M ■ TRIB - POTESTAT
II-IMP - III • COS - PATER ■ PATRI/ p. C. 236.

5 ET • CAIVS • ilVL- VERvIS- |MAXIAV|S

SIC N O BISSIm///1/<"AES ■ FIL " AVGVS

M ■ XVIAR//////L • vico • aA
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