Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 3.1879

Seite: 97
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/archepigrmoeu1879/0107
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
97

Kälyän östlich von Klausenburg.

22. Kalkstein, hoch 0*62, breit 0*24. Gefunden auf dem Felde
südlich vom Dorfe im Jahre 1878. Gegenwärtig im siebenb. Museum
in Klausenburg. Kälyän muss eine Appertinenz Napoca's gewesen
sein.

Ac CLEP
P- S- M- Ni
VI TA L 1 N

5 VSL M

Z. 3 p(ro) s(alute).

Klausenburg

(C. I. L. ni p. 169)

23. Dünne Tafel von weissem Marmor, hoch 017, breit O20,
dick 0*2. Gefunden im Jahre 1872 in den sog. bornyümäler Wein-
gärten. Gegenwärtig im siebenb. Museum in Klausenburg.

MARO
^ONGINÄ)

24. Gefunden im Jahre 1866 bei der Abtragung des soge-
nannten Pulverthurmes, als Baumaterial verwendet. Ging seitdem
verloren. Nach gütiger Mittheilung H. Finäly's.

D ö M ß
M • VICTORIO CAL
LICANO VIXAN
XXM VICTCRI
5 SEP » IN"

25. Kalkstein, hoch 1*45, breit 052. Wurde vor einigen Jahren
im Garten des Herrn Josef Boytha an der györgyfalvaer Strasse,
in deren Umgegend öfter Sarcophage gefunden werden*), zum Deckel
eines kleinen Sarcophages adaptirt, in zwei Stücken gefunden. Die
0'24 breiten Gesimse sind abgemeisselt; mit der Spitzhacke geführte
Hiebe des römischen Steinmetzen gehen quer durch die Buchstaben,

) Ich kenne deren schon 14, die aber alle inschriftlos sind.
loading ...