Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 3.1879

Seite: 105
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Obwohl man in Diod (Neigebaur p. 193) während der Rigole
der Weingärten des Herrn Vas Miklös im Jahre 1873 — 1874
mehrere römische Anticaglien fand, somit das Hausen der Römer
im Diödthale bezeugt ist, stammt der Stein wahrscheinlich nicht
von hier, sondern wurde von Carlsburg oder vom Hatszegerthale
hergebracht.

49. Sehr kleine Ära von weichem Kalkstein, hoch 0'144, breit
0*6. Im siebenb. Museum in Klausenburg. An der linken Seite im
Kranze bartloses Gesicht eines Jünglings; rechts Rosette aus sieben
Knöpfen gebildet und oberhalb dieser auf dem Giebelfelde Schlange ;
hinten der Kopf eines Stieres. Mit eingeritzten Buchstaben:

Mf :-r

SA///

m////

Mithriae) sa(crum) M{.. . .).

Die zwei ersten Buchstaben der ersten und der einzige Buch-
stabe der letzten Zeile sind ziemlich sichtbar, die übrigen dermassen
ausgekratzt, dass sie kaum lesbar sind.

50. Sandiger Kalkstein, hoch 0'93, breit 0 62. Im evang. re-
formirten Friedhofe als Grabstein verwendet. Unter drei Büsten
im Halbkreise.

M

tSn t.OJFA^N

Z. 2 [...J]asdio? Fan[nii?].

Tibor bei Carlsburg

(Neigebaur p. 169)

51. Leithakalk, hoch 0'49, breit 0*21. Gefunden 1877 in den
südlich vom Dorfe im Thale gelegenen Ruinen römischer Landhäuser,

Archäologisch epigrapkische Mitth. III. 8
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