Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 3.1879

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Z. 5—6 [... .curan)te Jul(io) Eu[...] l{pci) principe oder prae-
fecto).

Oder: [Geni]o l(oci) Pir(ustarum). Cf. C. I. L. III p. 213 und
921 etc., in welchem Falle Z. 6 würde stehen: l{oci) Pir(ustarum).

[ Veczel

(C. I. L. III p. 220)

59. Rother Augit-Andesit, hoch 0"94, breit 0-415. Dieser sowie
die folgenden drei Inschriftsteine wurden im Jahre 1876 bei Abtra-
gung eines Bretterschoppens der Staats-Lehrerpräparandie in Deva
unter der Schwelle gefunden. Sie kamen ganz gewiss und zwar
noch vor dem Jahre 1848 durch Herrn Baron Ladislaus Nopcsa,
den eifrigen Sammler römischer Inschriftsteine des Hatszegerthales
und der Umgegend von Deva, der das jetzige Präparandiegebäude,
welches früher Comitatshaus war, als Obergespan bewohnte, nach
Deva und wurden später durch pietätslose Menschen zum besagten
Zwecke verwendet. Gegenwärtig alle im Garten des besagten In-
stituts aufgestellt.

i ■ o ■ M

CO HBF
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PRAEEST)
5 CPOiffq
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P RAEFEC
Vö SßLßM

Z. 2—3 coÄ(ors) II F[l(avia)] Com(magenorunn).
Derselbe praefectus in den beiden folgenden Nummern.

60. Rother Augit-Andesit, hoch 1*5, breit 0*45. Ebendaselbst.

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c o m///////////

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