Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 3.1879

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noram' war laut Trajans Diplom aus dem Jahre 110 [D. XXV]
ebenfalls in Dacien) ist durch diese Inschrift zum erstenmale er-
wiesen.

Gefunden im Jahre 1879. Ein Exemplar im siebenb. Museum
in Klausenburg.

13. Romlott.

C 0 h n B RtN N

Coh{ortis) II Britann(icae).

Laut C. I. L. III. 821, 829 und n. 5 dieser Mittheilung statio-
nirte die cohors I Britannien miliaria in Also-Kosaly, die //aber
hatte, wie durch diese Ziegelinschrift zum erstenmal bezeugt wird,
ihre Station in Romlott.

Gefunden im Jahre 1878. Ein Exemplar im siebenb. Museum
in Klausenburg.

14. Magyar-Ecjregy. Incus, mit einer regelmässig gemachten
Vertiefung in der Mitte.

c o h vT o t «-J

Coh{ortis) VI Tr(ibocorum? oder Triballorumf)} im ersteren Falle
würde die C. I. L. III. 6283 mitgetheilte magyar-egregyer Ziegelin-
schrift c(ohors) II Hisp(anoriim) ed [statt et] Treib(o)c(orum) zu lesen
sein, da auf dem Ziegel ganz rein

C ITHiaPDTPriBt

steht; leicht möglich nämlich, dass, obwohl die Schärfe der Buch-
staben dagegen spricht, die Stampiglie schon ursprünglich fehler-
haft gemacht wurde, demzufolge anstatt p : r und anstatt r : i-
stehen sollte. Möglich dass die cohors VI Tribocorum, die in Magyar-
Egregy stationirte, später mit der cohors II Hispanorum, die das
nahe Sebesvaralja besetzt hielt, vereinigt wurde.

Gefunden im Jahre 1875. Ein Exemplar im siebenb. Museum
in Klausenburg.

15. SebßSVäralja. Incus, retrograd.

a) ch i xeq

b) ch-fxeq

C(o)h(ortis) I Aegiyptiorum). Cf. C. I. L. III. 1633. 7.

a) In acht Exemplaren im siebenb. Museum in Klausenburg.

b) In einem Exemplar bei dem Herrn evang. reformirten Pfarrei-
Mike Lajos in Zsobok.
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