Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 3.1879

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2. Carisburg-Marosportus. Auf dem breiten Rande einer Scherbe
einer dickwandigen grossen Schale. Retrograd.

CLDOMITl///
EVA re Siel/1

Cl(audü) Domiti(i) Evarest(i) o(pus oder offecina).
Ein Exemplar im siebenb. Museum in Klausenburg.

3. AlsÖ-IIOSVa. Auf dem Rande einer Scherbe einer Schale.
Retrograd.

i

B_ v p;

Ruf(us feett oder Rufi officina).

Demzufolge ist der Stempel rf, welchen ich in meinem „Az
ahö-ilosvai rdmai dllötdbor s müemlekei" betitelten Aufsatze (s. vAz
erdelyi muzeum-egylet evkönyveia 1864. Bd. III. Taf. XIV. n. 6) mit-
theilte und (S. 57) auf Riufus) fiecit) deutete, Mommsen aber C I.
L. 1633. 1. c. den Ziegelstempeln der ala I Tungrorum Frontoniana
zuzählte, wohl nicht anders zu lesen. Rufus scheint ein einheimi-
scher figulus gewesen zu sein, vielleicht derselbe Mann wie n. 5
dieser Suite.

Gefunden im Jahre 1876. Im siebenb. Museum im Klausenburg.

4. Mojgräd, Auf der Scherbe eines Thongefässes, unter dem
Henkel.

T V I

Gefunden im Jahre 1878. Bei Herrn Szikszai Lajos in Zilah.

5. Aisö-Ilosva. Auf dem breiten Rande einer Scherbe einer
dickwandigen grossen Schale. Retrograd.

V\ LVCbS

b v s

Va(lerius) Lucius Rufus.

Wahrscheinlich eine Person mit n. 3 dieser Suite.
Gefunden im Jahre 1876. In drei Exemplaren im siebenb.
Museum in Klausenburg.

6. Ebendaher. Auf dem inneren Boden eines aretinischen Ge-

fässes.

cippi ■ m

Cippi m{anu).

Gefunden im Jahre 1876. Im siebenb. Museum in Klausenburg,
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