Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 3.1879

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und auf einer Scherbe (einem Gefässboden) im Bogen eingekratzt: primalis, (die
drei letzten Buchstaben iingewiss).

Wien

W. KUBITSCHEK
E. LOEWY

Epigraphischer Bericht aus Kroatien

Unter diesem Titel werde ich mit Erlaubniss der Herren Eedacteure dieser
Zeitschrift von Zeit zu Zeit über die neuesten epigraphischen Funde im Gebiete
der Königreiche Kroatien und Slavonien ausführlichen Bericht erstatten. Die In-
schriften, welche ich hier veröffentliche, wurden theilweise in kroatischen Zeit-
schriften, zum Beispiele im Viestnik hrvatskoga arkeologickoga druztva (Mittheilungen
des kroat. archäol. Vereines), schon besprochen, sind aber der deutschen Gelehrten-
welt noch nnbekannt. Ich gebe die Inschriften, ohne jeden epigraphischen Com-
mentar, nach der alphabetischen Ordnung ihrer Fundorte. In Dalmatien gefun-
dene Inschriften sind gänzlich ausgeschlossen, da über dieselben Andere berichten.

Agram. Im Garten eines Wirthschaftsgebäudes Sr. Eminenz des Cardinal-
Erzbischofs von Agram befand sich bis vor Kurzem ein römischer Grabstein aus
weissem Marmor, welcher durch Vermittlung des Herrn Ivan Tkalcic in den Besitz
des kroat. Nationalmuseums in Agram gelangte. H. 0*54, Br. 0"51. Oben ist der Stein
ein wenig beschädigt. Die bisher noch nicht veröffentlichte Aufschrift lautet:

ACONIAe

C • fil iae
s a l viae
c - ivlivs
5 paternvs
vxori
rarissimae

Der Fundort dieses Steines ist unbekannt.
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