Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 4.1880

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Kaib.) oder in der einzigen streng metrischen Inschrift, die ausser der
unsrigen zu Dodona gefunden ward, PI. 26, 8, wo ich V. 3 lese: aurög
eiriaxauev<x(i) TeXeaag x[ePl öeoTg dveönKev] —; vgl. II. 18,599:
oi öre juev OpeHaffKOV emaTauevoiai nobeüöiv.

IL Aufschrift einer Lanzenspitze:

— og Ai Aoöcuvei

Die Form Auubuuveug statt des üblicheren Aujbujvaiog (so auch PI. 37, 4
= Texte p. 79; die Regel bildet der Beiname Ndiog) war bisher nur
aus Hesychius bekannt: Auubcuveug" Zeug. 6 amög Kai ATog (wohl
verschrieben für Kai Ndiog). — Die schon auf dem Helme des Hieron
erscheinende Form Ai statt Au begegnet in diesen Inschriften mehr-
fach, wie sogleich in

III. Umschrift eines Gefässrandes:

'Apio"TOur|br|[c; A]ituuX[ös t]üui Ai xüu[i Nai'uj.]

TH. GOMPERZ

B. Inschriften auf Bleiplättchen,

anbei in einer Verkleinerung um ein Viertel der wirklichen Grösse reprodueirt.
Ml-JA N'-Z.fr.a

Nr. 1. 0*039 L, 0-026 h. Erhalten ist der untere Rand (auf
A, der obere auf B), der rechte Rand bis auf eine kleine Beschä-
digung in der Mitte und die obere Ecke (auf A, die untere aufB).
Vom oberen Rand (A, unterer B) ein Stück in der Mitte: also hatte
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