Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 4.1880

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Klausenburg

6. C. I. L. III n. 868 erste Hälfte und E. E. II n. 378 ist
ein und dasselbe Inschriftfragment. Gegenwärtig- im siebenbürgi-
schen Museum in Klausenburg.

7. C. I. L. III n. 872 wurde laut einer Schede unter den im
siebenbürgischen Museum in Klausenburg befindlichen Manuscripten
des Grafen Josef Kemeny (Convol. Archaeoi. II, n. 84 — 85) im
Monat Mai des Jahres 1844 in Türe bei Magyar-Gorbo gefunden,
ist daher als zum ager Napocensi« gehörend C. I L. III p. 168 VII
einzuschalten.

Diplom n. XIV (p. 857) wurde ebenfalls in Türe und nicht
in Tür gefunden, laut brieflicher Mittheilung des Putnoki Zsigmond
vom Jahre 1844 an Grafen Kemeny, der über die Fundumstände
des fraglichen Diploms an Ort und Stelle Erhebungen anstellen
liess. Die von Mommsen citirte Nummer des Budapest! Hirlap vom
Jahre 1855 (8. Oct., Nr. 839 p. 2695) erwähnt leider nichts von
der Wiederauffindung des interessanten Diploms, das vermuthlich
durch den Brand des nagy-enyeder Collegiumgebäudes im Jahre 1848
zu Grunde gegangen sein mag.

8. Die von mir in den Arch.-epigr. Mitth. III p. 97 n. 23 aus
Versehen als neu publicirte Klausenburger Inschrift ist in der E. E.
II n. 379 bereits mitgetheilt worden.

Torda

9. CLL III n. 901 und E. E. II n. 376 ist eine und die-
selbe Inschrift. Auf einer 0*39 h , br., weissmarmornen
Tafel unter einer Mithrasvorstellung in Relief. Revidirt.

V R O
ATT - VA

Die Inschrift wurde nicht weiter fortgesetzt.

10. C. I. L. III n. 907. Kalkstein, 131 h., 0'71 br. Gegen-
wärtig bei der verwitweten Gräfin Kornis Ferencz, geb. Gräfin
Grundemann in Mezö-Panit bei Marosvasärhely. Unter dem be-
schriebenen Relief mit ganz reinen, aber etwas barbarisirenden
Buchstaben. Revidirt.
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