Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 4.1880

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Ad portam Momni sub sculpta statua

Latobio Sac. pro salute nam. Sabiniani et Julae

Babillae Vindona mater v. s. I. I. m.

Latobio Aug. sac. L. Caeserinus Avitus v. s. I. I. m.

In ruderibus Sacelli St. Aegidii effossus Inpis in quo duae statuae cum

ista fracta scriptura
Q. Aurelio \ Primo \ et Auruminio \ JuUae Uxori \ Her, Fee \
Julia FF. Anno || reliqua destrneta erant, quae
legi non poterant: et in aliis plürvrnis locis
aliae antiquitates, scripturae et statuae.

Die Lesung der beiden ersten Steine stimmt in allen Corupteln
genau mit Lazius, welchen Markstaller ausgesehrieben haben wird.

10. Filialkirche St. Margareth bei Pustritz.

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A e i ime
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[i] [nsti tvt o

|v n a m o n

Leider ist der brüchige Sandstein der Inschrift von unberufener
Hand gereinigt und die einzelnen Züge mit einem stumpfen Eisen
nachgerissen worden, so dass die jetzt vorhandenen Buchstaben
keineswegs als durchaus sicher zu betrachten sind.

11. St. Walburgen in der Priebingerhube im Fensterstock der
Kammer; an demselben Orte wie C. I. L. III, 5019.

a) /annaii b) vannian..

lvcciET • lvcc ET

/f>j..... loncia

.....ONIS r a TERIONIS

..... a. . . rv

• Die Inschrift ist mit einer steinharten Schmutzdecke über-
zogen, so dass ich trotz langer und sorgfältiger Reinigung nur die
unter a) gegebenen Züge als sicher erkennen konnte; b) eine Abschrift,
welche später von dem Herrn Pfarrer in Eberstein genommen wurde.
Davon sind auf einem Abklatsch ausser den von mir schon gesehenen
Zügen nur noch zu erkennen v. 4: aiii/onis.

12. In einem Bauernhause am Diexerberg bei Völkermarkt,
jetzt im Museum zu Klagenfurt.

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