Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 5.1881

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Schlange, deutlich ferner 1. Spielbein und die Tracht wahrschein-
lich I: der ganze Ueberfall ist ergänzt.

CC. Von Münztypen sind oben bei der ersten Gattung bereits
namhaft gemacht einige von Aigina Hierher dagegen gehören aus
dem griechischen Mutterlande nur:

a) Argos bei Mionnet suppl. 4, S. 242 (Sabina). Die daselbst
angeführte Abbildung in Sestinis Beschreibung der Fontana-
schen Sammlung habe ich nicht nachsehen können.

Die übrigen stammen aus Kleinasien und zwar meistens
aus dem nördlichen und nordwestlichen:

b) Aizani in Phrygien bei Mionnet descr. 4, S. 206 (autonom.)
Wieseler Denkm. a. K. II, 885, wie vermuthlich bei Gerhard
Ant. Bildw. CCCVII, 34, nach Pellerin sec. suppl. au recueil
des medailles pl. VIII.. 7. Die Abbildung ist aber schwerlieh
unverfälscht, so wenig wie der Charakter der Beischrift. Die
kurzen oberen Armpaare, die Schlangen am Kopf, dessen Ein-
zahl, die Schale in der Rechten sind lauter Abnormitäten. Die
Schlangen am Kopf dürften vielleicht mit unzeitiger Erinnerung
eines Sophokles-Fragmentes aus den beiden Nebenköpfen, die
Schale und dazu vielleicht ein seltsamer Gewandzipfel an der
Göttin rechter Seite aus der zweiten Schlange geworden sein,
welche auch die Symmetrie heischt. Vgl. Eckhel d. n. III
S. 128 f.);

c) Ancyra ebenda (Otacilia Severa) bei Mionnet descr. 4, 225;

d) Apamea ebenda, unter Gordianus Pius geprägt, bei Mionnet
descr. 4, 230 mit Beischrift luuieipa. Vgl. Eckhel d. n. III 132;

e) Hierapolis ebenda, unter Elagabal, bei Mionnet descr. 4,305;
/) Laodikeia ebenda (Otacilia), Mionnet descr. 4, 332;

g) Themisonium ebenda (Otacilia), bei Mionnet descr. 4, 371;

h) Turium in Galatien, unter Diadumenianus bei Mionnet descr.
4, 401;

i) Mastaura in Lydien, autonom. Eckhel doctr. num. 3, 108,
Wieseler Denkm. a. K. II, 883;

k) Antiochia in Karien, 1) unter Philippus junior bei Mionnet
descr. 3, 319. 2) Die Abbildung bei Wieseler Denkm. a. K.
II 884, nach Seguin sei. numism. p. 180 stimmt weder mit dieser
ganz noch mit einer andern 3) bei Mionnet suppl. 6, 454. Das
Citat Eckhels d. n. III, 132 habe ich nicht auffinden können;

l) Lyrbe in Pisidien, unter Gordianus Pius, bei Mionnet descr.
3, 508;
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