Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 5.1881

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Unedierte Inschriften aus Äquileja

1. Zwei Kalksteinplatten, die als Fensterpfosten im Hause
Nr. 38 in der „via delle vergini" in Aquileja dienen, beide aus
einem grösseren Grabdenkmale abgesägt.

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Sollte Z. 3 wirklich pacaenae lauten, so wäre es möglich, dass
das 0*61 br., 0'15 h., 0-18 d. Kalksteinfragment mit der Schluss-
formel (vgl. Mitth. IV S. 95):

|e • pacaene- salve|

aus derselben Inschrift abgesägt worden sei.

2. Grabmal aus Nabresinastein, 1*05 h., 0 41 br., 0'16 d.; unten
ein 016 h. steinerner Zapfen zum Einlassen in die steinerne Grund-
lage 5 oben ein Giebel mit Blattschmuck in der Mitte. Gefunden
in Aquileja, aufbewahrt im Gemeindemuseum.

c- dindi
familiaris •
sibi-et-SVls
c-dindio-c-l
5 claro

l-m-QiQiV-p-x\/

3. Bruchstück einer Grabinschrift aus Nabresinastein, früher
im Hause Prister, jetzt im Besitze des Herrn Delneri in Fiumicello.
H. 0 38, br. 0 32, d. 012.
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