Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 5.1881

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Die beiden letzten Zeilen sind jetzt nicnt mehr vollständig
lesbar, da der Stein, bei den Versuchen ihn zu reinigen, durch
Risse, welche mit einem Messer gemacht sind, entstellt ist. Es
scheint, dass dies geschehen ist, um unmögliche Bnchstaben, die
man zu lesen wünschte, hervorzubringen.

3. Eph. epigr. II, 818:

i o M
"e gen l o c
g i v l di Gl)
bfcoslegsc
5 g v s l w\

k a l - oct \
imp d n dec \
avg t grato
cos

Müllner liest v. 8 decio ; die zwei letzten Buchstaben haben
nie auf dem Steine gestanden. Wenn er andrerseits die Ergän-
zungen auf der rechten Seite als auf dem Stein vorhanden angibt,
so unterliegt dies begründetem Zweifel, da diese Seite als Prellstein
zugehauen ist.

4. Eph. epigr. IV, 587:

V. 4: TLTWQVA

Kl \ J /1 TTT

Also mit Mommsen zu lesen : Titua Quarti an XXX.
Müllner hat die Verletzungen des Steines für zwei s gehalten.

Museum in Salzburg

Eph. epigr. IV, 595:

impp • caesa....

antonin c. . .
stitvit inpe. . . .

Imp{eratoribus) Caesa(ribus) [L. Septimio Severo et M. Anrel(io)]

Antonino...... [re]

stituit inpe[nsa sua.....

Scheint ein Epistylbalken zu sein, dessen Länge 1'02 beträgt,
von welchem 035 nicht beschrieben sind.
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