Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 5.1881

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b) Freilassungs-Urkunde:

im] TrpocTTd[Ta MoXoctcfüjv

.....-vou 'AvH-.........

.....dqpfjKe ["eXujv........

. .. . -og eXeu9ep[ov .......

5 ... .-eiv ÖTrai kcx 6[eXn ....
. . dirö ras o~d]uepov auepa[s.

. . .5A]uüvavöpos..........

. . .'Auuvdvbjpou..........

.... Eubduou............

Da em TTpooidta MoXoctctojv oder TrpocrraTeuovTos MoXoctö'ujv
die stehende Formel ist, so darf man Z. 1—2 schwerlich ergänzen

zu im TTpocrtdia MoXoctö'ujv toö koivoö, vielmehr wird NOY der Aus-
gang des Prostaten-Namens, ANE der Anfang eines Stamm- oder

Nr. 4 scheint — wie ich aus der unsicheren Uebersetzung bei E. S. Roberts Journal
of Hellenic studies I 237 entnehme — eines Wortes der Erklärung zu bedürfen. ä"fuuv
neben efUTropeuöf^evoc; muss sich wohl auf das Verführen fremder Waaren be-
ziehen. Der Fragende wünscht zu wissen, ob er Erfolg haben werde, wenn er
dorthin, wo es ihm nützlich scheine, als Händler oder Fuhrmann reise und dabei
auch (als Nebenerwerb) sein Handwerk oder seine Kunst treibe: r\ TVfxävo\}Jii KCl
e|UTTopeuö,uevo<; öttuc; kci öoKfji aü|nqpopov e'iueiv, Kai äyiuv Tfji Ka 6oktu, ä|ua tcu
re%va\ xpe^iuevoc. Vgl. Od. a 184: äju) o' cuUuuva cnörjpov oder Plato Protag.
313 d: div äyoucnv crfUJYiuuuv. Nahe an die hier erforderte Bedeutung von crfO)
streift jene von ÖTTayiv^uJ bei Herod. I 1; öiTrcrfiveovTC«; 6e qpopria Alyu-rrTiä T€
Kai 'Aaaüpia —.
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