Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 6.1882

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II. Ephem. epigr. II p. 298. Der heutige Zustand dieses Mo-
numentes ist nicht mehr derselbe, wie er zur Zeit der ersten Copie
war. Heute fehlt davon ein Stück, das mir bis jetzt wiederzufinden
nicht gelungen ist. Nur so viel, als ich Ihnen sende, hat sich er-
halten :

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III. Ibid. II, p. 298.

IV. C I. L. III, 6157.
V. C. I. L. III, 767.

Ebenfalls in Küstendsche habe ich Abdrücke und Copien von
den seitens des Herrn Kogalnitscheano gesammelten Monumenten
genommen. Ich veröffentliche sie hier zum ersten Male, zugleich mit
Copien von den seiner Bukarester Sammlung angehörenden Monu-
menten.

Hinzugefügt habe ich 8 Inschriften aus Braila, herrührend von
den Monumenten, die Herr More aus Iglitza (alt. Troesmis) dahin
gebracht hat, dann-eine griechische Inschrift aus Galatz und eine
Inschrift (lateinisch), die mir aus Silistria (Bulgarien) mitgetheilt
wurde, und noch einige Fragmente2).

2) Die Inschriften sind von den Mitgliedern des Seminars Dr. A. v. Doinaszewski
und Dr. E Löwy mit den Abklatschen noch einmal verglichen, die griechischen mit
Umschriften versehen und an einzelnen Stellen ergänzt worden. Die Restitution
und Erklärung der metrischen Inschriften wird grossentheils Hrn. Professor Th.
Gomperz verdankt. Einige Bemerkungen und Ergänzungen zu den lateinischen
Inschriften sind von mir hinzugefügt worden. O. H.
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