Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 6.1882

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Bau-Abschnitt, von dem hier die Rede ist vgl. uepig ebenso ge-
braucht C I. A. II n. 167 Z. 120 ff.), wird in überraschend kleine
Unter - Abtheilungen zerfällt (nnxeig ouo, Trnxug elg). Ist Z. 2—3
etwa oi uTro[YpauuaTeis Kai äfopajvöuoi oder oi UTroJ/feYpauuevoi drfo-
pajvöuoi zu schreiben (vgl. C. I. G. 2266, auch C. I, A. 1306, 8 ff.)?
Agoranomen in Tomi s. bei Perrot Mem. d'arch. p. 185. Als die
kleine Münze, von der 5000 noch keinen xpucroög ergeben, muss
man wohl \euTd annehmen. Der Z. 8 angeführte Name mag — da
Bosporeus, was am nächsten läge, nicht nachweisbar ist — ein thra-
kischer gewesen und nach der Art von Rhaskuporis oder Mukaporis
(letzterer jetzt im Bull, de corr. hell. VI 179 und Mucapor in mehreren
lateinischen Inschriften) gebildet sein. Th. G.]

50. Tafel aus Stein, h. 0'25, br. 0'31, d. 0*11, jetzt im Museum
zu Bukarest

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^topoc <j> i
UU N O C <j> I
\WIANOEn>IEK.°y-<t>i
YAIEOEOAOYAOC* I
IAON reiNOCAoM
C * I N I UU N O C * I
y <t> I

APKOY <t>I

*i am Schluss der Zeilen = qpiXöxiuog, was in der letzten Zeile
wohl ausgeschrieben war [qpiXÖTjiuo?. Z. 1 ek eine Abkürzung für
eVbiKos? (vgl. n. 39, 14); der Name findet sich auch oben n. 27
(vgl. Böckh's Bemerkungen C. I. G. II p. 114—115). Das Ganze,
wohl zu einem Anathem gehörig, war sicherlich ein Verzeichniss
von Würdenträgern eines Thiasos (vgl. n. 39), unter denen es inte-
ressant ist einem Sklaven (Z. 5) zu begegnen.

51. Tafel aus Marmor, h. 0'34, br. 0*20, d. 0*07, jetzt im Mu-
seum zu Bukarest.

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Z. 1 Kdiv|r]os K[o](vtou.
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