Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 6.1882

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Unedierte Inschriften aus Aquileja,

1. Bruchstück einer Marmorara, 0'33 h., 0*17 br.7 0'05 d., ge-
funden im J. 1882 „alle Marignane" auf einem Grundstücke des
Herrn Lorenzo Battistin, jetzt im k. k. Staatsmuseum zu Aquileja.

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2. Ära aus weissem Kalkstein, früher im Hause des Herrn
Venier zu Cervignano und durch Vermittlung des Herrn Conser-
vator P. Dr. v. Bizzarro für das k. k. Staatsmuseum angekauft.
H. 0-51, Br. 0-17, D. 0-18.

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Dieselbe Person vielleicht auf C. I. L. V 8307 = 992. Zusammen
mit dieser Inschrift wurden ebenfalls für das Museum aus Cervignano
erworben C. I. L. V 826 und 830 und aus Ronchi die Inschriften
Arch.-epigr. Mitth. IV S. 83, S. 84 Anm. und C. I. L. V 1410.

3. Bruchstück einer Ära aus Kalkstein, gefunden im Herbst
1881 auf den Grundstücken der Frau Gräfin Cassis aus Terzo (vgl.
Mitth. IV, p. 96), h. 044, br. 0 29, d. 0-26, jetzt im Staatsmuseum.

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4. Bruchstück eines Cippus aus Kalkstein, gefunden vor kur-
zem in der Nähe der Mühle von Monastero auf einem Grundstücke
des Herrn E. Prister. Der 0-31 h., 0 29 br., 0'29 d. Stein zeigt auf
beiden Seiten eine Darstellung in Relief und zwar rechts ein ge-
flügeltes Rad, links ein Steuerruder und eine geflügelte Kugel.
Nunmehr im Staatsmuseum.

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