Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 6.1882

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8. Schöner Grabstein aus weissem Nabresinastein, gefunden
im Herbste 1882 auf der sog. „Tombola11 auf einem Grundstücke
der „Zitelle di Udine". Der 1*57 h., 079 br., 022 d. Stein zeigt
auf jeder Seite je einen Pilaster mit schönem Pflanzenschmuck, oben
einen Giebel mit einem Medusenkopf in der Mitte und Akanthus in
den Zwickeln. Er ist für das k. k. Staatsmuseum bestimmt.

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Die meisten den Legionären gehörigen Grabsteine Aquileja's
zeigen eine gleiche Form der Einfassung. Bemerkenswerth ist der
Fundort, weil hier die Via Annia lief.

9. Zwei zusammenhängende Bruchstücke einer Inschrift, die
in St.-Antonio di FiumiceUo im Hause des Pet. Komar eingemauert
ist. a) h. 0'47; br. 0 21. b) h. 0-35, br. 0*30.

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10. Bruchstück einer Marmorinschrift, 0"28 h., 0'16 br., 0'15 d.,
früher in einem Hause „alle Marignane", jetzt im k. k. Staats-
museum.

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