Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 6.1882

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und für das k. k. Staatsmuseum erworben. H. 0 32, br. 030,
d. 0 21.

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in MILIARIO • Vif
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Z. 6—7 in miliario VI [via Ge]mina [e]untib[us.....vgl. z. B.

Wilmanns n. 310 ientibus ab urbe parte sinistra; n. 311 und 312:
euntibus ab urbe parte laeva.

15. Bruchstück eines 0*51 br., 0*25 h. Sarkophages aus Kalk-
stein in der Sammlung Ritter.

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Z. 2 v{ivus) f(ecit).

16. Viereckiger Cippus aus Kalkstein, 0'55 h., 0*45 br., 0*30 d.,
früher in zwei Stücken abgebrochen und als Pfeiler im Weingarten
Ritter verwendet. Auf der Oberfläche eine Vertiefung, auf jeder
Seite ein Todesgenius.

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D E M kcL OjN I A
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Die beiden Fragmente schon früher ediert bei Gregorutti le
antiche lapidi d'Aquileja, Nr. 130 (— C. I. L. 8373) und 457; für den
Namen vgl. C. L L. V 5297, 7885 etc.

17. Bruchstück eines grossen Epistyls aus Kalkstein, 1*17 h.,
1*170 br., mit schönen, 0"09 h. Buchstaben, früher im sog. Palazzo
Cassis als Thürpfeiler verwendet und bei der Adaptierung dieses
Gebäudes zu Musealzwecken wieder gefunden* vielleicht ein Theil
von C. I. L. V 1194, vgl. übrigens oben Nr. 13.

)c n ■ d O M IT I V S • H E R m|

18. Schöne Graburne aus Kalkstein, 0*38 h., 0*36 br., gefunden
im Herbst 1882 auf der sog. „Scofa", gegenwärtig im k. k. Staats-
museum. In der Mitte auf einer 0*20 br. tabula ansata die Inschrift:

O S S A
L • F A BR I CI
VALENTIS

Archäologisoh-epigraphische Mitth. VI. />
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