Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 6.1882

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19. Kleine Ära aus Kalkstein. 035 h., 0-13 br., 041 d., ge-
funden in diesem Frühjahr bei St. Martin bei Terzo, jetzt im Mu-
seum Ritter.

F V L V I O
/AV S TIN O
A N N • X I • X SIC
E D I A
5 SIC GRISPINA
G E N E R O

20. Die bereits im V. Bde. der Mitth. S. 96 edierte Kalk-
steinplatte aus der Aussa befindet sich nunmehr in der Sammlung
Ritter. Eine zweite Collation ergab Z. 3 fil, Z. 4 tvticio.

21. Grabcippus aus Nabresinastein, 0'33 h., 0-32 br., 0'20 d.,
gefunden bei der Abtragung einer Mauer in Borgo St. Lorenzo di
Fiumicello, jetzt im k. k. Staatsmuseum.

L ■ M

M ■ METELLI
AGATHONIS
IN-FR P-XX

22. Inschriftplatte aus Nabresinastein mit Spuren einer vier-
eckigen Einfassung und einem Giebel mit Blattschmuck in der
Mitte; seit längerer Zeit im Pfarrhofe in Farra bei Gradisca auf-
bewahrt. Abgeschrieben am 1. August 1881. H. 0-62, br. 0-15,
d. 013.

d m

3 A E Z V S A 8 sie

ONNVCLA
■ H- S ■ EST
5 p?/LLIS-MATER- D-S-P

Z. 3 annuculus oder annuclus für anniculus öfter in Inschriften,
vgl. C. I. L.III index p. 1194. — Z. 5 stand wahrscheinlich, da am
Anfang schwerlich mehr als zwei Buchstaben fehlen, ^llis, vgl.
die aquilejensischen Inschriften C. I. L. V n. 1415 und oben S. 77 n. 2.

23. Bruchstück aus Kalkstein, nebst anderen Fragmenten bei
der Nordwestecke der Stadtmauer, in der Nähe von gewaltigen Sub-
struetionen gelegentlich einer von Herrn Baron Ritter im Anfange
dieses Jahres veranlassten Ausgrabung gefunden. 0 20 h.; 0'25 br.,
0-12 d.
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